"Wie groß kulturelle Unterschiede auch sein mögen, ein Lächeln kann sie verbinden" (Lisz Hirn)
"Genialität und Wahnsinn liegen so dicht beieinander, daß man manchmal die Originalität nicht erkennt." (Sabine Rausch)
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Freitag, 23. September 2011

Polizeiruf 110 - "Denn sie wissen nicht, was sie tun" (23.09.11)

Der zweite neue Polizeiruf aus München steht an. Von Meuffels ermittelt jedoch nicht wie gewohnt am Sonntag um 20.15 Uhr, sondern heute, Freitag, den 23.09. um 22.00 Uhr. Wie bereits hier zu lesen, vor allem aus Jugendschutzgründen. "Ein Jammer!", sagt der Spiegel. "Selten hat man so viel über junge Attentäter gelernt wie hier." Nach der Ausstrahlung des Films "Sie hat es verdient" (mit Lisa Fries, auf jeden Fall auch eine Empfehlung), sei diese Entscheidung unverständlich. Mehr zum Thema gibt es direkt bei Spiegel online.
Nach dem guten Start der ersten Folge aus München scheint dieser Polizeiruf ein wahres Meisterwerk zu werden. Also unbedingt reinschauen oder in der ARD Mediathek nachholen.

Montag, 22. August 2011

Polizeiruf 110 "Cassandras Warnung" (21.08.11)

So oft wie München hat wohl keine Stadt ihre Kommissare gewechselt. Auch heute gab es wieder ein Neueinstieg mit Kommissar "von Meuffels" (Matthias Brandt, Sohn von Willy Brandt) . Einen echten Partner sucht man derzeit jedoch vergeblich. Sowieso ist der Einstieg hinsichtlich der folgenübergreifenden Geschichte etwas mau ausgefallen. Fragen wie: Wer ist Meuffels? Wo kommt er her? usw. werden nur unzureichend beantwortet. Der Fall hingegen war gut durchdacht, wenn auch durch verschiedene Eigenheiten durchzogen,

Sonntag, 26. Juni 2011

Polizeiruf 110 "Die verlorene Tochter" (26.06.11)

Dorfpolizist Krause erhält, nachdem seine alte Partnerin vom Dienst suspendiert wurde, eine neue Vorgesetzte. Teilweise wirkte eben diese noch ein bisschen unbeholfen und fehl am Platze - der Großraum Potsdam ist eben keine Großstadt. Auch eine Annäherung zwischen Krause und der forschen Kommissarin erscheint am Anfang noch recht fragwürdig.  Im weiteren Verlauf gab sie dem Polizeiruf dennoch eine sehr frische Note, die parallel zu Krauses Charm bei mir Gefallen auslösen konnte.  Die Handlung des brandenburgischen Polizeiruf war im Großen und Ganzen recht gut überlegt. Drei einzelne Situationen fügten sich letztlich zu einem Gesamtfall zusammen, dessen Ergebnis sich höchstens in Bestandteilen erahnen ließ. Verständlich, bei der Komplexität aus Verschwinden eines Kindes, Kindesentführung, Flucht aus dem Gefängnis, Ideenklau, Erpressung und familiärem Drama. Die Auflösung der Verstrickungen ist letztlich sehr positiv zu bewerten. Endlich einmal kein abruptes, offenes oder sinnfreies Ende, sondern eine Verbindung aus Emotionen und Vorfreude auf Neues - Neues von der sympatischen Olga Lenski und einem liebenswerten Horst Krause.

Kommenden Sonntag dann der Tatort "Hilflos" (2010) - ja, leider nur eine Wiederholung (man nennt es künstliches erzeugen eines Sommerlochs).